Tag 10 – 13.07.2016

Die aufwachen-merken-dass-es-regnet-und-wieder-weiterschlafen-Prozedur von gestern wiederholt sich heute. Dann, nach einem kleinen Frühstück, versuche ich mit der Hilfe von meinem Papa über WhatsApp das Problem mit meinem Kühlschrank zu lösen. Der ist der einzige Verbraucher, der mich von einem längeren Freistehen abhält. Der Grund, wieso der Kühlschrank so oft an geht ist auch schnell gefunden: es ist ihm zu warm. Die Lösung lautet Ventilator. Also gehe ich nach Zwittau rein und suche in Elektroläden nach einem PC-Lüfter. Leider habe ich nur einen USB-Lüfter gefunden und nicht einen Einbau-Lüfter, den ich eigentlich wollte. Naja besser als nichts. Im zweiten Elektroladen habe ich dann auch ein Multimeter gefunden, um die Spannung an der Batterie zu überprüfen. Als ich nun aber bezahlen wollte, taucht das nächste Problem auf: die Kassiererin ist komplett mit der Situation überfordert, dass meine Kreditkarte kein PIN anfordert und ruft erst einmal bei der Service-Hotline von dem Kartelesegerät an. Das Gespräch dauert dann natürlich eine Weile und am Ende hat sie mir dann verdeutlicht (natürlich konnte sie kein Wort Englisch, wie immer wenns komplizierter wird), dass sie erst etwas falsches gemacht habe (und mir einen Kassenzettel mit „Annullierung“ darauf gegeben hat), aber jetzt das richtige auswählen konnte, sodass ich dann auch das Multimeter mitnehmen und gehen kann. Da sieht man mal, dass selbst bezahlen nicht immer einfach sein muss. Zurück in meinem Auto merke ich, dass ich das Multimeter erst mal nicht benutzen kann, weil ich keinen passenden Schraubenzieher habe, um das Batteriefach aufzuschrauben, weil man da einen ganz kleinen und dünnen Schraubenzieher braucht… Na toll… Morgen werde ich mal die Nachbarn fragen, ob sie mir da weiterhelfen können. Sonst habe ich heute nicht mehr viel gemacht, außer Video schneiden und essen, weil es draußen wieder angefangen hat zu regnen. Das mit dem USB-Ventilator, den ich einfach so in das Fach hinter den Kühlschrank pusten lasse, funktioniert übrigens besser als gedacht. Zusätzlich habe ich zwei Wasserflaschen in das Gefrierfach des Kühlschranks gelegt, damit die gefrieren und ich sie, wenn ich keinen Strom habe raus holen kann und so Strom spare. Das wird auf jeden Fall in Zukunft in den Griff zu kriegen sein, sodass ich auch ein paar Tage ohne Auto zu fahren oder Strom zu haben frei stehen kann (zumindest im Sommer, wo das Solarpanel noch ziemlich viel Strom liefert). Es ist übrigens gerade wieder zehn Uhr und ich habe noch nichts zu Abend gegessen und nur ein zwei Brote zu Mittag gegessen und deshalb ziemlich viel Hunger jetzt. Also werde ich mir jetzt noch ein paar Nudeln machen.

Tobias over and out.

Multimeter 13-07-2016

Dieser Eintrag wurde in Tschechien veröffentlicht.

2 commenti su “Tag 10 – 13.07.2016

  1. Willi sagt:

    Hallo Tobias,
    hast du mal von der unteren Außenentlüftung das Gitter weggeschraubt? das hatte ich nämlich zugemacht (für den Winter und weil ichs für die Kühlbox nicht gebraucht hab). Nur wenn oben und unten offen ist, zirkuliert die Luft richtig gut…
    Und wichtig: der Kühlschrank muss immer voll sein; ein leerer Kühlschrank kann keine Kälte speichern. Also immer Wasser etc. drin lassen (und wenns geht keine warmen Sachen reinstellen; oder die warmen Sachen nur reinstellen, wenn du Strom hast). so 2-3 Tage sollte der Kühlschrank schon laufen auf 100Ah-Batterie…Messen brauchst du da gar nix; der hat 55W Kompressor, das sind ca. 4,5A…der Stromverbrauch hängt nur davon ab, wie oft er ein/ausschaltet bzw. wie lange der Kompressor läuft…das sollte bei „normalen“ Temperaturen nicht mehr als 50% sein. Ich hab den Kühlschrank abends ausgeschaltet (geht aber nur, wenn er voll ist und durchgekühlt) und morgens wieder ein…dann reicht auch die Solarzelle…
    Gruß und weiter viel Spaß, Willi

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