Tag 106 – 14.10.2016 – Wandern… Oder doch nicht?

Mein Plan für heutet heißt wandern. Also fahre ich in das Gebirge und habe auf der Fahrt schon eine echt tolle Aussicht auf und in die Berge.2016-10-14-aussicht-4 Natürlich muss es mal wieder mehr als eine enge Stelle unterwegs in den kleinen Bergdörfern geben, wo ich mir nur gewünscht habe mit einem Fahrrad unterwegs zu sein und nicht mit einem Auto…. Aber ich bleibe wie durch ein Wunder an keinem niedrigen Balkon, keiner Hausecke und keinem Auto hängen und kann weiter fahren. 2016-10-14-dorf 2016-10-14-dorf2Trotzdem muss ich nach dem Dorf erstmal ausatmen. Sehr sehr viele Serpentinen, Höhenmeter und Minuten später stehe ich vor einem größeren Problem: Ich komme definitiv nicht weiter. Beide meine Navis führen mich über einen kleinen Forstweg, bei dem die Äste der Bäume viel zu niedrig hängen, als dass ich darunter durch fahren könnte… Dicke Äste, die man auch nicht beiseiteschieben kann… Laut zwei Karten gibt es auch keinen andern Weg dorthin… Toller Wohnmobilreiseführer… Von hier loszuwandern würde auch nichts bringen, da ich erstens nicht richtig parken kann und zweitens würde ich mindestens zwei Stunden länger laufen, in denen ich nichts von der Aussicht sehe, weil überall Bäume sind… Also versuche ich mein Glück wieder auf dem Rückweg, ob ich dort einen geeigneten Wanderparkplatz finde. Leider habe ich auch dort keinen Erfolg finde aber viele Aussichtspunkte, was mir dann genügt vor allem weil es mittlerweile auch schon früher Nachmittag geworden ist.2016-10-14-aussicht-1 2016-10-14-aussicht-2 2016-10-14-aussicht-3 Dann wird mir klar, dass ich wieder durch das extrem enge Dorf muss… Toll… Zum Glück kommt mir da auch wieder niemand entgegen, was in einer ziemlichen Katastrophe geendet hätte… Beziehungsweise einem Rückwärtsgangfiasko… Glücklicherweise war das nicht notwendig. Danach geht’s für mich auf einer traumhaften Küstenstraße weiter in den Süden. 2016-10-14-strecke 2016-10-14-strecke2An einem Badeplatz angekommen, der eigentlich mein Übernachtungsplatz sein sollte steht ein Camping verboten Schild und so fahre ich noch ein paar hundert Meter weiter auf den ausgeschilderten Campingplatz. Dort wasche ich dann auch noch meine ganzen Kleider in der Waschmaschine und hänge sie dann hinter meinem Nävle auf. Dort bleiben sie jetzt für die Nacht. Danach packt mich ein Verlangen noch etwas herum zu laufen und ich gehe noch an den Strand.2016-10-14-strand-abend Es ist echt schön, wie nachts alles ruhig wird und alles friedlich erscheint. Das war auch in den Berge so toll, weil ich dort nur den Wind in den Bäumen gehört habe… Es ist schrecklich, dass wir Menschen diese Ruhe der Natur immer wieder zerstören müssen…

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