Tag 118 – 26.10.2016 – Nafplio

Heute ist Fahrtag. Wir fahren ungefähr 180 Kilometer, aber brauchen dafür auch gute drei Stunden. Aber wir müssen ja Richtung Norden, weil wir noch nach Epidauros und zum Kanal von Korinth wollen. Unser erstes Ziel heute lautet: Nafplio. Dort parken wir am Hafen und laufen zu Fuß in die schöne Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und Straßenständen überall. Der Rummel und wuselige Betrieb in den kleinen Gassen mit den vielen Ständen erinnert sehr stark an den marokkanischen Souk. 2016-10-26-nafplio-1 2016-10-26-nafplio-2 2016-10-26-nafplio-3Dann kehren wir noch in ein Gyros Restaurant ein und essen leckeres Chicken-Gyros mit Pommes und ausreichend Zwiebeln. Zufrieden, satt und mit guter Laune spazieren wir dann zurück an den Hafen und fahren weiter auf die Burganlage oberhalb der Stadt. 1711 wurde die riesige Festungsanlage hier von den venezianischen Besatzern angelegt und ist bis heute noch sehr gut erhalten. Der gute Erhaltungszustand muss an dem milden Klima hier liegen.2016-10-26-nafplio-burg 2016-10-26-nafplio-burg2 Auf jeden Fall ist es toll anzusehen und wir laufen bestimmt eineinhalb Stunden durch die Festung. Noch dazu ist die Aussicht von hier oben grandios und man sieht von den Bergen am Horizont über die Stadt Nafplio bis hin zu dem großen Kreuzfahrtschiff, was in der Bucht ankert alles.2016-10-26-nafplio-burg7 Dann möchte ich ein Foto von auf der Mauer machen, aber kaum habe ich mich darauf gestellt pfeift es hinter mir auch schon und der Aufseher deutet mir, dass ich runtersteigen soll. Gut. Jetzt halt von unten. So Aufseher mit Pfeifen waren auch schon an der Akropolis in Athen und sieht man hier wirklich öfter. Also wer es mag Spielverderber zu spielen, für den ist das genau der passende Beruf, oder? 2016-10-26-nafplio-burg3 2016-10-26-nafplio-burg4 2016-10-26-nafplio-burg5 2016-10-26-nafplio-burg6

Als wir dann zurück am Parkplatz sind ist es schon später Nachmittag und wir fahren noch ein paar Kilometer weiter zu einem Badeplatz, an dem ich alleine schon war und wir genießen noch den Sonnenuntergang. Jetzt muss ich aber mein Video fertig schneiden und schwup sind schon wieder ein paar Stündchen dahin. So ist das halt unterwegs. Man hat nie Zeit. Aber es ist auch echt schön hier durch wundervolle Landschaften zu fahren und geschichtsträchtige Orte zu besuchen und dann zwischendurch, danach und davor – ja eigentlich immer am Meer zu sein. Jetzt ist auf jeden Fall mein Reisestress zurückgekehrt, aber damit auch tolle Erlebnisse und Aussichten. Also ist es schöner Stress. Gibt’s sowas? Egal bei mir ist es einfach schöner Stress. 2016-10-26-stellplatz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.