Tag 124 – 01.11.2016 – mega Festungsanlage

Wir gehen baden und für meinen Bruder war es laut eigenen Aussagen „am Anfang kühl“, obwohl das Meer eigentlich wirklich warm ist für ein Meer. Der Nieselregen und Wind hat halt zu der ungemütlichen Stimmung beigetragen. Wir fahren dann bald weiter nach Methoni, wo die größte zusammenhängende Festungsanlage der ganzen Peloponnes auf uns wartet. 2016-11-01-festungsanlageSchon als wir auf den Parkplatz rollen verstehen wir wieso das die größte Festungsanlage ist. Der ganze Landfinger, der ins Meer ragt und sogar noch weiter bis auf eine kleine Insel, auf der ein Turm gebaut wurde ist mit Mauern umgeben und verbunden. Nicht weit vor dem Eingang begegnet uns ein süßer Hund, der schwanzwedelnd auf uns zukommt und sich damit ein Streicheln verdient hat. Damit war es geschehen. Wir hatten einen neuen Freund, der uns in die Festung begleitet. Erst laufen wir an das nördlich Ende und danach ganz an das südliche Ende. 2016-11-01-festungsanlage1 2016-11-01-festungsanlage2 2016-11-01-festungsanlage3 2016-11-01-festungsanlage4Alleine die Strecke durch den Burghof dauert eine über eine viertel Stunde. Von dort kann man über eine Art gemauerten Steg zu dem vorgelagerten Turm laufen, der früher als Gefängnis, Leuchtturm und Wachposten gedient hatte. Vorne raus natürlich immer noch unser neuer Freund, den Sebastian schon längst „Hundi MC wuff wuff“ getauft hat. 2016-11-01-hundi-mc-wuff-wuff2016-11-01-festungsanlage52016-11-01-festungsanlage6

Die venezianische Festung wurde im 12. Jh. Erbaut und dann ab dem 16. Jh. von den Türken erobert, dann 1828 von den Franzosen und kurze Zeit später an die Griechen überging. Also hat diese Festung hier schon echt viel miterlebt und ist deshalb vielleicht auch noch so gut erhalten. 2016-11-01-festungsanlage7

Nach fast zwei Stunden erkunden, staunen, laufen und fotografieren geht es für uns wieder retour zum Nävle.

Etwa 30 Kilometer und einmal zu weit fahren und umdrehen, wegen neuer Straßenführung später stehen wir auch schon wieder an einem wundervollen Sandstrand. Natürlich geht’s erstmal an den Strand und mein Bruder und ich versuchen ein Stück Treibgut so hoch zu werfen, dass es im Boden stecken bleibt… Klappt aber nicht so wirklich 😀 . Nicht weit vom Stellplatz ist auch ein Restaurant, in dem wir eigentlich essen wollten, es aber so zu ist wie ein Gürkchenglas mit Kleber… In einer durch Vakuum verschlossenen Kiste oder so… Dann kochen wir, wie immer, selbst und es schmeckt trotzdem – nein – genau deswegen gut! 2016-11-01-strand

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