Tag 127 – 04.11.2016 – Bastai

8:00 Uhr – Regen

9:00 Uhr – Regen

10:00 Uhr – Regen

11:00Uhr – kein Regen mehr und Sebastian wacht auch auf. Dann höre ich also auf zu lesen und gehe bei wunderbarstem blauen Himmel und Sonne ins Meer. Meinem Bruder ist es „zu ungemütlich“. Danach geht’s auf in die Berge zu unserem heutigen Programmpunkt: einer Bastai. Länger als gedacht cruisen wir über die kurvigen Bergstrecken, durch enge Dörfer, durch Ziegenherden und an wunderschönen Aussichten vorbei bis wir auf den ebenen Parkplatz nicht weit von einem sehr großen Zelt artigem Gebäude rollen. 2016-11-04-aussicht2

Ticket „gekauft“ (wieder kostenlos, da Schüler) und wir staunen echt nicht schlecht, als wir einen Blick in das Innere des Zeltes werfen: riesige Säulen reihen sich aneinander in deren Mitte wir ein rekonstruiertes Gebäude finden. Die Größe des, wie ich später lese, Tempels zur Huldigung Apollos, ist am besten mit dem Tempel auf der Akropolis in Athen zu vergleichen ist. Hier drinnen ist es sogar noch etwas kühler, als vor dem Zelt. Logisch. Wir sind ja auf über 1100 Meter üNN. Der Bau dieses riesigen Bauwerks hat sogar nur 20 Jahre gedauert, so schätzt man und das finde ich auch wirklich beeindruckend, weil er etwa 420 v.Chr. gebaut worden ist und das bedeutet, dass keinerlei Maschinen oder sonstige Hilfsmittel vorhanden waren und dann kommt noch dazu, dass wir uns mitten in einem Gebirge befinden! Einfach nur: wow.2016-11-04-bastai1 2016-11-04-bastai2

Außer der tollen Aussicht, die wir auch schon während der Fahrt bewundert haben gibt es hier oben nicht mehr viel zu sehen und wir beschließen dann nach einem zweiten, nicht weniger staunenden und ausgiebigen Blick auf den Tempel, dass wir wieder zurück zu unserem Übernachtungsplatz von heute Morgen fahren. Der liegt auf dem Weg und war wirklich wunderschön! Gesagt getan und schon stehen wir wieder hier und ich lausche dem Rauschen der Wellen. Auf der Rückfahrt haben wir noch ein selbsterfundenes Spiel gespielt, worin es darum ging Flachwitze selbst zu erfinden 😀 . Mein „bester“ Flachwitz war: „Wie ist der Vorname von Herrn Igel?“ – „Schokor!“. Mein Bruder muss am Sonntag ja leider schon wieder nach Deutschland fliegen, weshalb wir uns dann morgen wieder so langsam Richtung Flughafen aufmachen müssen… Die Zeit mit ihm ist (genauso wie die Zeit mit meinem Papa) sehr schnell vergangen und wir haben tolle Sachen erlebt. Was ich danach dann machen werde weiß ich noch nicht… Das überlege ich mir dann am Sonntag.2016-11-04-aussicht

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