Tag 138 – 15.11.2016 – ein echter „Badeplatz“

Wegen meinem langen Mittagsschlaf von gestern Mittag wache ich früh auf und fahre nach Polignano. Eine Stadt, die direkt an der Steilküste gebaut wurde. Aber so wirklich direkt, sodass man meinen könnte die Felswand geht nahtlos in Hauswand über. 2016-11-15-polignanoEigentlich wollte ich auch durch die Stadt laufen, aber ich finde auch nach mehreren Anläufen keinen guten Parkplatz…. Also geht es weiter in den Süden. Unterwegs halte ich noch bei einem alten Kapitol bei einem sehr interessanten Strand, wo sich das Meer ein altes Bauwerk zurückgeholt hat und jetzt sieht es so aus, als hätte jemand eine betonierte Treppe einfach mitten an eine steinige Küste geschmissen…2016-11-15-treppe-meer

Anschließend fahre ich zu Felshöhlen, die auf den Bildern auch echt interessant aussahen, aber leider war das Tor abgesperrt… Das ist eben der Nachteil, wenn man so wie ich in der Nachsaison unterwegs ist. Die nächsten fast 80 Kilometer kann ich wieder etwas Autobahn fahren üben und komme dann schnell zu der Abtei von Santa Maria, die aus dem 12. Jh. v.Chr. stammt, aber an der leider gerade Renovierungsarbeiten durchgeführt werden.2016-11-15-abtei2016-11-15-abtei-innen 2016-11-15-abtei-innen-2Weiter geht es zu dem Badeplatz, den ich ausgesucht habe, um dort zu übernachten. Naja ich wusste nicht, dass man „Badeplatz“ so wörtlich nehmen sollte… Der gesamte Platz ist – nun ja – ein „Badeplatz“ eben… Also ein Platz auf dem man baden kann 😀 . 2016-11-15-badeplatzIch wende in dem vier Zentimeter hohen Wasser, das hier überall steht und suche noch eine Tankstelle, was wirklich mal wieder nötig wäre, aber finde nur eine abgesperrte Tankstellenruine… Naja dann halt morgen. Ich bräuchte auch mal wieder einen Supermarkt fällt mir grad so ein… Der nächste Badeplatz ist dann aber wieder ein „echter“ Badeplatz und so stelle ich mich neben irgendeine Ruine von einem Turm oder sonst was direkt ans Meer. 2016-11-15-stellplatzUnd bin wieder von dem gewohnten Meeresrauschen umgeben… Ich glaube das werde ich schon vermissen, wenn ich wieder Zuhause bin… Naja auf jeden Fall mache ich mich dann an die Aufgabe ein „Best of Griechenland“ – Video zu schneiden, was nicht gerade wenig ist, weil ich ja über zwei Monate in Griechenland war. Deshalb ist es jetzt auch nicht (wie die anderen Best ofs) ein bis drei Minuten lang sondern fast acht, aber das darf es auch sein finde ich, weil ich wie gesagt dort echt viel erlebt habe. Hochladen kann ich es leider noch nicht dafür fehlt mir noch die SIM-Karte… Das muss ich auch noch besorgen in den kommenden Tagen irgendwann.

Zum Essen gibt es (wie jeden Tag) Nudeln und dabei fällt mir auf, dass ich gerade die letzte Packung öffnen muss… Ich hab doch gesagt ich brauche nen Supermarkt. Das Kochen spendet wieder sehr angenehme Wärme in meiner Kabine. So langsam wird mir bewusst, dass es Winter wird und was machte ich dagegen, wenn ich friere? Genau! Die Heizung wird natürlich weiterhin aus bleiben und ich fahre in den Süden. Durch meine Fahrt mit der Fähre bin ich ja ziemlich weit in den Norden gekommen…

Den Blogbeitrag hätte ich dann gleich schreiben können nach dem Essen, aber irgendwie wollte ich noch etwas lesen und daraus haben sich dann zwei Stunden entwickelt… Ihr kennt das ja: „So nach dem Kapitel höre ich auf“ *zehn Minuten später* „Was schon zu Ende?! Nein das nächste Kapitel gehört quasi noch dazu.“ Ich bin wirklich dankbar, dass mir mein Papa ein paar Bücher mitgebracht hat, die meine Mama ausgesucht hat Zuhause also nochmal ein öffentliches Danke dafür!

Morgen sind meine Hauptsorgen erstmal den Diesel- und Lebensmitteltank wieder aufzufüllen. Ja ich habe einen Lebensmitteltank. Nennt sich Kühlschrank und kommen die leckersten Sachen raus, aber leider auch nur, wenn man wieder welche rein tut. Das ist der einzige Haken an der Sache…

 

Dieser Eintrag wurde in Italien veröffentlicht.

1 Kommentar auf “Tag 138 – 15.11.2016 – ein echter „Badeplatz“

  1. Joselyne sagt:

    Ca a l’air sympathique de voyager dans tous ces pays. Belle expérience de vie.
    Dommage que je ne comprends pas tout.
    Un grand bonjour de Dunkerque et de nous trois.

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