Tag 140 – 17.11.2016 – Capo Santa Maria di Léuca

Als ich morgens aufwache und raus gehe kann ich nicht anders, als zu staunen. Die Küste hier in Verbindung mit der morgendlichen Stimmung und er Ruhe ist einfach nur beeindruckend. Man merkt es mir vielleicht schon an, aber um es nochmal klarzustellen: Italien ist genial. Dann geht’s weiter zum Capo Santa Maria di Léuca. Ein Kap am Stiefelabsatz von Italien, an dem sich die blaue Adria und das grüne Ionische Meer treffen. In der Theorie. Aber zu sehen ist von dem Farbwechsel wenig bis überhaupt gar nichts… Nichtsdestotrotz ist das Kap toll anzusehen mit seinem Kloster, dem Leuchtturm und die Aussicht auf den Hafen von Santa Maria di Léuca. Die Katze dort begrüßt mich auch mit einem sehr freundlichen „Miauuu“, weshalb ich mich erstmal auf die Mauer setze, die dazu dienen soll, dass man nicht runter fällt und die Aussicht und den ganzen Ort auf mich wirken lasse. Es ist auch wieder herrlich warm geworden in der Sonne. 2016-11-17-capo-santa-maria-di-leuca-1 2016-11-17-capo-santa-maria-di-leuca-2 2016-11-17-capo-santa-maria-di-leuca-3

Irgendwann breche ich dann aber doch wieder auf und fahre weiter und wieder ans Meer. Diesen Meer – was angucken – Meer Tagesablauf habe ich mir irgendwie in Griechenland angewöhnt, weil es dort eigentlich immer funktioniert hat und weil ich das Meer liebe werde ich es hier genauso machen, wenn es geht natürlich. Auf dem kleinen Schotterweg zu dem Platz kommt mir ein Auto mit einem Mann darin entgegen und ich grüße ihn freundlich, wonach er dann auch sehr freundlich zurück grüßt und lächelt. Solche Kleinigkeiten – nein genau diese grußerwidernde Kleinigkeit finde ich genial! Es freut mich immer total, wenn jemand so freundlich zurück grüßt. Das Beste daran ist, dass diese Methode meistens sogar am besten bei Leuten funktioniert, die auf den ersten Blick total griesgrämig oder genervt gucken. Da ist einfach die Veränderung am größten. Erst griesgrämig und grummelig und dann auf einen Schlag – ein Grinsen über beide Ohren und ein netter Gruß zurück. Einfach schön, wenn man zumindest für ein paar Sekunden fremde Leute zum Lächeln bringen kann.

Als ich dann auf meinem Platz angekommen bin habe ich noch einen halben Tag vor mir, den ich größtenteils mit lesen verbringe. Morgen werde ich nochmal ins Meer hüpfen. Vielleicht ist es ja jetzt etwas wärmer als das letzte Mal.

Dieser Eintrag wurde in Italien veröffentlicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.