Tag 152 – 29.11.2016 – Froschkatze

Ein sehr windiger Morgen begrüßt uns heute in den Tag.  Deshalb ist die Brandung und die Gischt, die an den Felsen hochschlägt mehr als beeindruckend. Dann geht es für uns weiter in Richtung eines Klosters, das wunderschön in den Bergen liegt. Die Straße dorthin ist, wie es sich für eine Bergstraße halt gehört, sehr kurvig und teilweise auch steil. Das tut meiner Mama mit dem Kopfweh, das sie seit heute Morgen leider quält, nicht so wirklich gut und deshalb legt sie sich erstmal eine halbe Stunde hin sofort nachdem wir angekommen sind. Ich fülle dann noch den Wassertank auf (mit einem Wasserhahn, der zehn Minuten braucht, um die Gießkanne zu füllen…) und anschließend laufen wir zur Kirche und zum Museum. Das Museum ist leider zu, aber in die Kirche werfen wir einen interessierten Blick. 2016-11-29-kirche-innen 2016-11-29-kirche2016-11-29-motorWieder auf dem Platz vor der Kirche angekommen gesellt sich eine Katze zu uns, die zwar Geräusche wie ein Frosch macht, aber trotzdem eine Katze ist. Anscheinend ist ihr kalt, weil sie sich die ganze Zeit an meine Beine schmiegt. Kann ich verstehen hier oben in den Bergen… 2016-11-29-ich-katzeEigentlich wollten wir noch zu einem Observatorium laufen, das noch etwas höher liegt mit einer besseren Aussicht, aber die schwarzen Wolken halten uns dann doch davon ab. Wieder im Auto wollte ich gerade den Motor starten als Froschgeräusche von meinem Bremspedal kommen. Da war die Katze von vorhin einfach unbemerkt zwischen meine Füße geschlüpft, weil ich noch die Tür etwas aufstehen gelassen habe. Die dann raus zu bekommen war gar nicht so einfach… Hat ihr wirklich gefallen dort im Warmen bei uns…

Für uns geht es dann aber wieder bergab und über eine wunderschöne Küstenstraße, auf die sogar manchmal die Gischt spritzt, auf einen Parkplatz bei Capo d’Orlando.2016-11-29-kuestenstrasse Der ist aber direkt an der Straße und wir entschließen uns dazu, obwohl es schon dunkel ist, noch weiter zu fahren. Bei nächsten Platz ist dann ne Baustelle und alles abgesperrt… Und beim übernächsten steht eigentlich ein Parkverbot für Wohnmobile… Das ist uns dann aber angesichts des sehr großen Parkplatzangebots, der deutlichen Nachsaison und dem Fakt, dass mein Fahrzeug ja streng genommen (Laut Fahrzeugschein) gar kein Wohnmobil ist egal und so stehen wir jetzt hier direkt am Meer mit Meeresrauschen unter Palmen. Hier gibt’s dann auch endlich was zu essen (seit dem Frühstück hatte ich nur ein Stückchen Schokolade und meine Mama wollte noch nicht mal das) und anschließend sind wir nach einem Blick in den Reiseführer auch müde und gehen jetzt ins Bett. Ich freu mich auch echt schon darauf, wenn wir uns den Ätna anschauen werden irgendwann in den nächsten Tagen. Ist wahrscheinlich ein ganz normaler Berg, aber das weiß ich dann auch 😀 .2016-11-29-stellpaltz

Dieser Eintrag wurde in Italien veröffentlicht.

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