Tag 23 – 26.07.2016

Wir stehen auf, frühstücken, Baden und haben immer noch keine Ahnung, was wir heute eigentlich machen wollen. Nebenbei erwähnt war es auch schon halb zwölf… Allerdings steht der Tagesplan schnell fest: Sibiu (Hermannstadt) und dann zum Transfagarasan-Pass. Gesagt getan. Keine halbe Stunde später trotz Wasser einfüllen und aufräumen geht es dann los in Richtung Sibiu oder Hermannstadt. Man merkt es alleine daran, dass die Städte einen rumänischen und einen deutschen Namen haben, dass wir uns in Siebenbürgen befinden. Das hat auch noch zur positiven Folge, dass viele Leute Deutsch sprechen. Bis wir auf dem bewachten Parkplatz in der Innenstadt in Sibiu ankommen, müssen wir noch durch die halbe Stadt durch fahren, was leider etwas chaotisch und durcheinander ist. Dann geht es aber für uns durch die Stadt und wir können nochmal Geld holen, was auch nötig war, weil die getauschten 30 Euro bei Carmen gestern mittlerweile für die Bärenhöhle, Kürtöskalacs, den Campingplatz und Kanu mieten drauf gegangen sind. Eigentlich sind wir mit diesen 30 Euro recht weit gekommen. Aber gut jetzt haben wir wieder Geld und kaufen uns erstmal ein leckeres Eis auf der Straße. Dann schauen wir uns die Innenstadt von Sibiu an und erklimmen den Kirchturm der evangelischen Kirche mit buntem Dach. Der Weg hinauf ist allerdings ziemlich interessant, weil man auf Stufen läuft, die frei schwebend im Turm aufgehängt wurden und aus Holz, teilweise gebrochen und glatt sind. Höhenangst sollte man hier also nicht haben. Dafür belohnt uns die Aussicht, die wir aus den kleinen Fenstern in alle Richtungen auf Sibiu haben. Sibiu 26-07-16

Wieder unten kaufen wir uns so Dinger zu essen. Eine Art Teigtasche, die frittiert und mit Käse gefüllt ist. Den Namen davon weiß ich leider nicht. Dafür weiß ich, dass ich so ein Teil noch häufiger kaufen werde, weil es einfach nur genial schmeckt. Danach finden wir sogar noch einen kleinen Laden, der Sim Karten verkauft und nehmen eine mit. Mittlerweile ist es schon sieben Uhr und wir brechen wieder auf in Richtung Pass, der noch circa 70 Kilometer entfernt ist. Bevor wir dann auf die Passstraße abbiegen tanken wir noch einmal, weil das auf den nächsten Kilometern laut Reiseführer nicht mehr möglich sein wird. Dann fahren wir schon die ersten Kilometer in die Berge und stellen uns auf einen Parkplatz neben der Straße mit einer wunderschönen Aussicht. Leider hat es unterwegs die ganze Zeit geregnet und demnach sind auch überall Wolken und die Sicht ist nicht so klar, wie wir gerne hätten… Wir laufen aber noch auf die andere Seite des kleinen Gebirgsflusses, der anscheinend die ganze Schlucht geformt hat und übrigens sehr kalt ist und schauen uns von dort nochmal die grandiose Aussicht an, die leider auch von hier diesig ist, wer hätte es gedacht. Als es dann dunkel wird, versuchen wir uns noch an schönen Berge-mit-Stadt-und-Sternenhimmel Aufnahmen mit langen Belichtungszeiten. Wieso nur versuchen? Wie gesagt es ist bewölkt und man sieht nur eine Hand voll Sterne und die Bilder werden dann nur halb so cool wie erwartet… Naja vielleicht haben wir ja morgen Glück und die Sonne sagt mal Hallo.

Transfagarasanpass 26-007-16

 

Dieser Eintrag wurde in Rumänien veröffentlicht.

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