Tag 25 – 28.07.2016

Heute werden wir wieder zu früh von der Hitze geweckt und dann geht es mit mal wieder nur ein paar Stunden Schlaf und nach einem verpeilt/verschlafenen Morgen und Frühstück, was für mich nur aus den gestern gekauften Gebäckringen bestand und für Rosi nur der leere Blick auf den Boden war, los in Richtung Bukarest. Die rumänischen Landstraßen brauchen mal wieder mehr Zuneigung als die deutschen und wir sehen sogar auf der Fahrt einen LKW, der gute 20 Meter Leitplanke niedergewalzt hat bei seinem Unfall auf der Autobahn. Nach ein bissle Stau kommen wir dann doch in Bukarest auf dem Campingplatz an, auf dem wir erst einmal unfreundlich empfangen werden von dem Rezeptionist auch noch doof angeschnauzt, weil wir keine Reservierung haben, die man hier anscheinend vorher beantragen muss… Dann klappt es aber trotzdem, dass wir auf dem Platz stehen können und wir fahren mit dem Bus nach Bukarest rein. Die Busfahrt ist nochmal ein Abenteuer an sich ist, weil an der Bushaltestelle nicht mal sowas wie ein Fahrplan hängt oder man weiß, welcher Bus hier überhaupt hält. Also steigen wir in den ersten Bus, der in die Richtung fährt, in die wir das Stadtzentrum vermuten und haben noch kein Ticket, weil man die Tickets hier auch nicht beim Fahrer kaufen kann. Das erzählen wir auch dem Kontrolleur, der vorbei kommt und anscheinend reicht ihm das als „Ausrede“. Wir konnten ja bis jetzt kein Ticket kaufen. Die Innenstadt von Bukarest ist nicht so, wie man sich die Innenstadt einer Hauptstadt vorstellt. Wir hätten viel mehr touristische Einrichtungen erwartet und sehen auf unserem Spaziergang durch die Stadt mehr Sexshops als Souvenirläden… Außerdem verläuft mitten durch die IBukarest Innenstadtnnenstadt eine große, dreispurige Straße, die nicht gerade zur Übersichtlichkeit beiträgt. Wir warten auf den Sightseeing Bus und fahren eine komplette Runde, die aus 14 Sehenswürdigkeiten bestehen soll, wovon wir aber nicht alle immer als Sehenswürdigkeit erkennen können. Außerdem hat es momentan 33 Grad Celsius und wir, noch müde von den letzten Tagen mit zu wenig Schlaf, wünschen uns nur eine kalte Dusche, Wasser und ein Bett. Das Wasser ist schnell besorgt, als wir wieder zurück bei unserem Einstiegspunkt sind und wir trinken fast 3,5 Liter auf der Stelle und somit ist zumindest ein Wunsch in Erfüllung gegangen. Um noch die anderen zwei Wünsche zu erfüllen machen wir uns auf den Weg zurück zum Campingplatz. Nach einer zu langen Busfahrt in einem nichtklimatisierten Bus mit vielen Leuten kommen wir dann auch dort an und erfüllen uns den zweiten Wunsch, die kalte Dusche.
Es ist echt ziemlich krass, wie sich Budapest und Bukarest voneinander unterscheiden. Selbst wenn der Name ziemlich ähnlich klingt. In Budapest waren viel mehr Touristen und so Verkaufsstände, die Innenstadt war nur für Fußgänger und es war nicht so chaotisch wie in Bukarest. Alleine vom ersten Eindruck scheint uns Budapest um einiges sympathischer.
Morgen früh/Nacht um halb vier darf ich Rosi an den Flughafen bringen, weil sie mich leider schon wieder verlässt. Hoffentlich klappt das alles so, wie wir es uns vorstellen und hoffentlich hängen wir nicht auf dem Campingplatz fest oder finden den Flughafen nicht…Präsidentenpalast Bukarest

Dieser Eintrag wurde in Rumänien veröffentlicht.

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