Tag 48 – 20.08.2016

Heute geht es nach einem gemeinsamen Frühstück auf in Richtung Olymp! Ich muss dafür erstmal fas mein ganzes Gepäck hinter den Sitzen ausräumen und in den Fußraum vom Sprinter von meinen Eltern tun, damit mein Bruder da hinten, neben dem Ersatzrad noch sitzen kann, weil wir nur mit einem Auto – meinem Auto zu dritt hoch fahren, weil dort nicht so viel Platz ist. Wir parken dann in einer Parkbucht 500 Meter vor dem eigentlichen Gipfelparkplatz. Olymp Parkplatz 20-08-16Das war die richtige Entscheidung, weil der Gipfelparkplatz komplett zugeparkt ist und ich nur mit Mühe und Not dort hätte wenden können. Auf jeden Fall geht es dann für uns auf in Richtung Olymp. Natürlich nicht ganz hoch, weil ich ja morgen Meike (meine Freundin) vom Flughafen in Thessaloniki abholen muss und wir dafür auch nicht die richtige Ausrüstung haben. Wir fassen den optimistischen Entschluss bis zur ersten Berghütte zu laufen, die laut Schild 2,5 Stunden, aber 6 Kilometer entfernt ist. Der Weg führt uns durch dichte Wälder, steile Berge hinauf mit hier und da einer wundervollen Aussicht auf die steilen Felswände mit den tiefhängenden Bäumen. Ganz am Horizont kann man sogar noch das Meer erkennen. Die Aussicht ist einfach nur grandios!! Leider sehen wir aber die meiste Zeit davon wenig, da die Bäume die Sicht versperren. Das macht aber die wenigen lichten Stellen unterwegs nur noch interessanter und spannender. Nach ungefähr zweieinhalb Stunden Weg finden wir eine kleine Picknickbank und eine Trinkwasserquelle im Wald. Wie vorher auf dem Weg sieht man hier auch nur wenig, aber ich bin damit nicht zufrieden und laufe einen kleinen Trampelpfad hinter der Bank und abseits des Weges entlang und werde schließlich auch dafür belohnt. Deshalb rufe ich noch Sebastian und Papa und wir essen bei einer Aussicht auf mehrere Berge, die dicht bewachsene Wälder aufweisen, aber alle zu einer Schlucht zulaufen, durch die man, wäre es nicht so nebelig das Meer sehen könnte. Olymp 20-08-16Wir laufen noch weiter und nach etwa vier Stunden wandern treffen wir einen Deutschen, den wir danach fragen, wie weit die erste Hütte denn noch sei. Er meinte mindestens drei Stunden. Wir geben somit unser, wie es sich herausstellte zu optimistisches, Ziel auf laufen aber noch weiter, weil wir auf mehr Aussicht hoffen. Nach weiteren 45 Minuten fängt es aber an zu regnen und wir drehen um, weil es so aussieht, als würde erstmal nur im Wald weitergehen. Auf dem Rückweg genießen wir noch die Aussicht andersrum, die gleich, aber irgendwie auch anders aussieht. Zum Glück hört es bald auf zu regnen, weil es nur am Gipfel regnet und wir kommen dann wieder trocken am Auto an. Auf der Rückfahrt zum Sportplatz und zu Mama halten wir noch ein paar Mal bei schönen Aussichten an, um das wundervolle Panorama-Gemisch von Hochgebirge und Meer, die direkt aneinander grenzen. Hier könnte ich echt stundenlang sitzen und einfach nur die Aussicht genießen. Manchmal brauche ich auch einfach einen längeren Moment, um einfach die ganze Umgebung aufzufassen ohne etwas zu fotografieren oder filmen. Einfach nur staunen. Dann essen wir wieder etwas und fahren noch weiter etwa 30 Kilometer an einen wundervollen und nicht vollen Strand. Und das obwohl es Samstagabend ist. Wir gehen schwimmen und genießen den Sonnenuntergang hinter dem Olymp, der hier viel schneller geht als in Deutschland. Morgen fahre ich dann noch die 90 Kilometer nach Thessaloniki zum Flughafen, um endlich Meike abzuholen!! Ich freu mich wirklich auf morgen!Olymp2 20-08-16

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